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Schutz vor Missbrauch von Benutzerrechten

CeBIT 2007: Mit Identity Management können einzelne Arbeitsvorgänge transparenter und Compliance-konform gestaltet werden
Mit einer Regelbasis werden automatisch gesetzliche und unternehmensinterne Vorgaben in Richtlinien für die Vergabe von Benutzer- und Zugriffsrechten übersetzt

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(28.03.07) - In Zeiten, in denen Meldungen über schwarze Kassen, Korruption und Schmiergeldaffären die Berichterstattung in den Medien beherrschen, stellt sich die Frage, wie Unternehmen diesem Missstand Einhalt gebieten können. Völcker Informatik arbeitet an Lösungen, die das Problem präventiv an der Wurzel bekämpfen sollen und präsentierte zur diesjährigen CeBIT die neueste Version ihrer Software "ActiveEntry". Diese alle Bereiche des Identity-Managements einschließlich User Provisioning und Identity Auditing umfasst.

"Wichtig ist dabei die hohe Flexibilität des Produkts, die eine sehr einfache Bedienbarkeit und individuelle Integration in bestehende IT-Infrastrukturen ermöglicht", erläutert Eckhard Völcker, Vorstandsvorsitzender der Völcker Informatik AG. "Ab sofort lassen sich Mitarbeiter, ihre Konten und Berechtigungen bequem von einer zentralen Stelle aus verwalten." Neben dem Schutz vor dem Missbrauch von Benutzerrechten hat ActiveEntry 3.1 zusätzlich den Vorteil, dass die Abläufe in der gesamten IT eines Unternehmens beschleunigt und damit Arbeitsprozesse optimiert werden.

Herzstück des so genannten Identity Auditor ist eine Regelbasis, mit der automatisch gesetzliche und unternehmensinterne Vorgaben in Richtlinien für die Vergabe von Benutzer- und Zugriffsrechten übersetzt werden. "Dabei ist sicher gestellt, dass jeder Mitarbeiter nur die IT-Berechtigungen erhält, die für ihn auch zugelassen sind. Im Rahmen der präventiven Kontrolle werden beantragte und automatisch zugewiesene Berechtigungen auf ihre Zulässigkeit hin überprüft", beschreibt Eckhard Völcker.

Damit einzelne Arbeitsvorgänge transparenter gestaltet werden können und letztlich der Missbrauch von Benutzerrechten verhindert wird, verfügt der Identity Auditor über eine Detektiv-Funktion, die Regelverletzungen in den Zielsystemen sofort sichtbar macht. "Es ist praktisch unmöglich, dass ein Mitarbeiter über manuelle Eingriffe in den SAP-, ActiveDirectory- und Lotus-Notes-Systemen vorher definierte Regeln verletzt und dabei unentdeckt bleibt", erklärt Eckhard Völcker weiter. Ebenso lässt sich auf einen Blick ersehen, wer mit welcher Begründung Genehmigungen erteilt hat und die Verantwortung trägt. Mit ActiveEntry können alle Daten auch in eine revisionssichere Datenbank geschrieben werden. Dies unterstützt die Testierung durch die Wirtschaftsprüfer und trägt den gestiegenen Anforderungen nach dem Nachweis historischer Genehmigungsprozesse in verschiedenen Gesetzen und Richtlinien Rechnung.

Neu an ActiveEntry 3.1 ist auch der Simulationsmodus, mit dem sich beispielsweise ermitteln lässt, welche Auswirkungen eine Restrukturierung auf die IT-Ressourcenvergabe hat oder ob damit bestimmte Compliance-Regeln verletzt werden. "Somit hat ein Unternehmen die Möglichkeit, Konsequenzen vorherzusehen, ohne dabei den Produktivbetrieb in irgendeiner Weise zu beeinträchtigen", sagt Eckhard Völcker. "Treten unvorhergesehene Ereignisse oder Fehler auf, lassen sich diese noch rechtzeitig vor der Etablierung neuer Systeme beheben." Nach erfolgreich erfolgtem Simulationsablauf können dann ohne weitere zeitliche Verzögerung die tatsächlichen Veränderungen angestoßen werden. Für die Erhöhung des Bedienkomforts sorgt die grafische Oberfläche, mit der beispielsweise alle Mitarbeiter mit ihren unterschiedlichen Funktionen und den entsprechenden Berechtigungen grafisch dargestellt werden können.

"Insbesondere Unternehmen mit einem weit verzweigten Netzwerk und einer hohen Anzahl an IT-Nutzern erhalten ein Komplettsystem, mit dem sich Benutzer- und Zugriffsrechte bequem und effizient verwalten lassen", resümiert Eckhard Völcker. (Völcker: ra)


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Durchsetzung interner Sicherheitsrichtlinien Kostensenkung bei Compliance-Fragen