Die deutsche Finanzaufsicht in der Libor-Affäre


Libor-Manipulationen: Am 4. Juli 2011 hat die BaFin durch die FSA UK Kenntnis von einer Untersuchung wegen einer möglichen Manipulation des Libor-Zinssatzes erhalten
In Zusammenhang mit der Ermittlung von Referenzzinssätzen untersucht die BaFin bei betroffenen Banken die Ausgestaltung der Prozesse zur Ermittlung von Zinssätzen und etwaiger Kontrollmechanismen sowie die Einhaltung von Compliance-Anforderungen

(22.03.13) - Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hat bei möglicherweise von Libor-Manipulationen betroffenen Banken die laufenden Prüfungen erweitert. Wegen der Manipulationen an diesem internationalen Referenzzinssatz, der von großen Banken festgelegt wird, sei auch eine Prüfung bei der Deutschen Bank angeordnet worden, heißt es in einer Antwort (17/12316) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (17/11916).

In ihren Vorbemerkungen hat die Grünen festgestellt:
"Zur Rolle der deutschen Finanzaufsicht bei Aufdeckung und Aufarbeitung der Manipulation gibt es bisher kaum gesicherte Informationen, obwohl auch zumindest die Deutsche Bank AG (vgl. beispielsweise Süddeutsche Zeitung vom 26. Juli 2012, "Wie die ,French Connection‘ zuschlug") beteiligt war und gegen die damalige West LB AG (vgl. Reuters vom 17. März 2011, "Kreise: Ermittler nehmen wegen Libor fünf Banken ins Visier") ermittelt wurde."
(Deutscher Bundestag: ra)


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