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Altdaten-Migration ist oftmals unnötig


Alte Daten müssen im Wesentlichen aus Compliance-Gründen aufbewahrt werden
Nur in Sonderfällen ist der Zugriff auf diese Daten notwendig, etwa im Falle eines Rechtsstreits


(14.08.08) - "Daten-Migrationen sind in vielen Fällen nicht notwendig", ist die Meinung von Stefan Brandl, Produktmanager Datenbankarchivierung bei der CSP GmbH & Co. KG. Brandl bezieht sich auf Daten, die bei Applikationen, die in Unternehmen auslaufen oder durch neue ersetzt werden, in ein neues System übernommen werden sollen.

"Alte Daten müssen im Wesentlichen aus Compliance-Gründen aufbewahrt werden. Studien haben erwiesen, dass rund 85 Prozent aller Daten in Datenbanken inaktiv sind. Das heißt: Diese Daten werden nicht mehr benötigt. Nur in Sonderfällen ist der Zugriff auf diese Daten notwendig, etwa im Falle eines Rechtsstreits. Dies rechtfertigt in der Regel nicht deren aufwändige und kostenintensive Migration.

Eine Datenbankarchivierung, bei der die Daten aus der Datenbank herausgelöst und dann auf preiswerten Speichermedien revisionssicher archiviert werden, ist dagegen eine sowohl ökonomisch attraktive wie sichere Lösung. Mit der richtigen Software lassen sich Daten bei Bedarf auch dann wieder in kurzer Zeit in die Systeme importieren, wenn sich zwischenzeitlich Strukturen verändert haben."

Brandl betont: "Die Verfügbarkeit von Altdaten als solches halte ich für sehr wichtig. Erstens wird diese einfach von vielen nationalen und internationalen Gesetzen gefordert. Und zum zweiten ist die Service- und Auskunftsbereitschaft in vielen Unternehmen ein entscheidender Wettbewerbsfaktor. Dieser lässt sich mit Altdaten-Migrationen zwar erfüllen. Wenn aber gleichzeitig die Kosten gering gehalten werden sollen, ist Datenbankarchivierung wesentlich effizienter."

(CSP: ra)


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