- Anzeigen -

Zufriedenheit mit Bankdienstleistungen


Ombudsmann-Tätigkeitsbericht 2018: Beschwerden über private Banken sinken um ein Viertel
2018 rund 25 Prozent weniger Schlichtungsanträge als im Vorjahr

- Anzeigen -





Bei den Ombudsleuten der privaten Banken sind im vergangenen Jahr rund ein Viertel weniger Beschwerden von Bankkunden eingegangen. "Die Anzahl der Beschwerden sinkt seit Jahren kontinuierlich und liegt nun auf einem Niveau wie vor der Finanzkrise", sagte Andreas Krautscheid, Hauptgeschäftsführer des Bankenverbands. "Die Zufriedenheit mit Bankdienstleistungen nimmt offenbar zu. Zudem haben die Banken ihre internen Managementsysteme für Beschwerden weiter verbessert." Im vergangenen Jahr gingen beim Ombudsmann der privaten Banken knapp 4.000 gegen Mitgliedsinstitute gerichtete Schlichtungsanträge ein, 2017 waren es noch 5.338 – ein Rückgang um rund ein Viertel. Dieser Trend zeigt sich in allen Bereichen des Bankgeschäfts.

Rund 47 Prozent der Antragsteller haben mit dem Schlichtungsverfahren ihr Ziel erreicht - entweder konnten sie im Vorfeld eine Einigung mit der Bank erreichen oder sie waren mit dem Schlichtungsvorschlag einverstanden. Damit lag die Zahl der erfolgreichen Antragsteller knapp unter der des Vorjahres.

Der Ombudsmann der privaten Banken ist vom Bundesamt für Justiz nach den seit nunmehr zwei Jahren geltenden gesetzlichen Vorgaben als Verbraucherschlichtungsstelle anerkannt. Verbraucher, Banken und Ombudsleute haben das neue Verfahren, in dem die seit über 25 Jahren geltenden Verfahrensprinzipien des Ombudsmanns der privaten Banken im Wesentlichen fortgeschrieben werden, gut angenommen.

Im Tätigkeitsbericht des Ombudsmanns der privaten Banken sind neben den aktuellen Zahlen alle weiteren wichtigen Informationen für Verbraucher sowie ein Online-Beschwerdecheck und ein Beschwerdeformular zu finden. (Bundesverband deutscher Banken: ra)

eingetragen: 09.03.19
Newsletterlauf: 02.04.19

Bundesverband deutscher Banken: Steckbrief

Der Informationsanbieter hat seinen Kontakt leider noch nicht freigeschaltet.

- Anzeigen -




Kostenloser Compliance-Newsletter
Ihr Compliance-Magazin.de-Newsletter hier >>>>>>



Meldungen: Studien

  • Unternehmen kompensieren CO2-Emissionen

    Ob Flugreisen, der Betrieb von Werkhallen oder die Klimatisierung ganzer Bürokomplexe: Fast drei von zehn Unternehmen in Deutschland (28 Prozent) kompensieren CO2-Emissionen. Bei großen Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitern sind es sogar 40 Prozent sowie 36 Prozent bei Unternehmen mit 100 bis 499 Mitarbeitern. Bei kleineren Unternehmen von 20 bis 99 Mitarbeitern kompensiert jedes vierte CO2-Emissionen (26 Prozent). Das ist das Ergebnis einer Studie im Auftrag des Digitalverbands Bitkom unter mehr als 750 Unternehmen in Deutschland mit 20 oder mehr Mitarbeitern. Die Untersuchung ist repräsentativ und wurde im Vorfeld des Digitalgipfels (30. November/ 1. Dezember 2020) durchgeführt, der sich in diesem Jahr mit den Schwerpunktthemen Digitalisierung und Nachhaltigkeit befasst. Demnach planen weitere 44 Prozent der Unternehmen konkret, CO2 künftig zu kompensieren. 15 Prozent können sich dies zumindest perspektivisch vorstellen. Lediglich jedes zehnte Unternehmen (11 Prozent) schließt eine CO2-Kompensation kategorisch aus.

  • Geldwäsche ist eine Herausforderung

    Geldwäsche stellt für die Finanzinstitute einer von BAE Systems Applied Intelligence erstellten weltweiten Studie zufolge nach wie vor ein großes Problem dar. Die neuesten Erkenntnisse von BAE Systems Applied Intelligence zeigen, dass Finanzinstitute erhebliche Probleme haben, die 22 Geldwäsche-Vergehen, die in der sechsten EU-Geldwäscherichtlinie (6AMLD) aufgeführt sind, zu erkennen. Die am weitesten verbreiteten und schlimmsten Straftaten sind der Studie zufolge Betrug, Terrorismus, sexuelle Ausbeutung und Menschenhandel. In der Studie werden die größten Herausforderungen und die Reaktionen der Finanzinstitute bezüglich der 22 Geldwäschedelikte analysiert und aufgezeigt, inwiefern die Branche angesichts der Tatsache, dass diese Straftaten weiter zunehmen, auf diese Herausforderung vorbereitet ist und Bereitschaft zeigt, diese Probleme anzugehen.

  • Mehrheit gegen Recht auf Homeoffice

    Die Pläne des Bundesarbeitsministeriums für ein Recht auf Homeoffice stoßen in der deutschen Bevölkerung überwiegend auf Ablehnung. Eine Mehrheit von 56 Prozent würde einen gesetzlichen Rechtsanspruch auf Homeoffice, wie er aktuell diskutiert wird, nicht begrüßen. Dem stehen 40 Prozent gegenüber, die den Vorschlag willkommen heißen. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Befragung von mehr als 1.000 Personen in Deutschland ab 16 Jahren im Auftrag des Digitalverbands Bitkom. Das Bundesarbeitsministerium plant, ein Recht auf Homeoffice einzuführen, wonach alle Erwerbstätigen, deren Tätigkeit von Zuhause aus ausgeübt werden kann, einen Anspruch darauf haben, ihren Arbeitsort an einer bestimmten Anzahl von Tagen im Jahr frei zu wählen. An dieser Frage scheiden sich die Generationen: Während die Gruppe der 16- bis 29-Jährigen das Vorhaben mit 51 Prozent mehrheitlich begrüßt, überwiegt in den Altersgruppen ab 30 Jahren die Ablehnung mit 58 Prozent.

  • Banken überschätzen Qualität ihrer Kundendaten

    Zwischen Banken und ihren Kunden herrscht ein massiver Kommunikationsmissstand. Das haben zwei Studien von Fico gezeigt, die das Unternehmen mit den Marktforschungsexperten von Omdia und Dynata in der ersten Jahreshälfte 2020 durchgeführt hat. So gaben 37 Prozent der befragten Deutschen an, dass ihre Banken nicht ihre korrekten Mobilfunknummern kennen. Demgegenüber sind 78 Prozent der befragten Banken überzeugt, dass sie zumindest für sieben von zehn Kunden die richtigen Kontaktdaten hätten. Diese Diskrepanz könnte spätestens Anfang des kommenden Jahres zu massiven Problemen im E-Commerce führen. Denn nach dem 31. Dezember 2020 ist in Deutschland im Rahmen von PSD2 eine starke Kundenauthentifizierung mittels MFA (Multi-Faktor-Authentifizierung) für alle E-Commerce-Transaktionen Pflicht. Das bedeutet, dass ab dem 1. Januar 2021 alle deutschen Online-Shopper beim "Check-Out", also dem Kaufabschluss, nach einer Verifikation ihrer Identität gefragt werden müssen. Genau diese Verifikation ist jedoch bei vielen Konsumenten zum Scheitern verurteilt, sollten die Banken sich nicht darum bemühen, die Kontaktdaten der oben zitierten 37 Prozent auf den aktuellen Stand zu bringen.

  • Häufig als strategische Führungskräfte angesehen

    Informatica stellte die Ergebnisse einer Studie hinsichtlich Chief Data Officers (CDO) in der digitalen Welt vor. Die Umfrage beleuchtet die Herausforderungen, Prioritäten und wichtigsten Leistungsindikatoren (KPIs) von CDOs. Die Studie wurde von IDC im Auftrag von Informatica durchgeführt. Die Ergebnisse wurden auf dem 14. jährlichen MIT Chief Data Officer and Information Quality Symposium vorgestellt. Sie zeigen, wie wichtig Datenintelligenz für die Leistung von Unternehmen ist. Die Resultate unterstreichen, dass CDOs zunehmend als strategische Führungskräfte angesehen werden, aber in ihrer erweiterten Rolle auch vor Herausforderungen stehen. Der von Informatica in Auftrag gegebene IDC Info Brief "Chief Data Officers: The New Business Leaders" befragte mehr als 1.200 CDOs in zehn Ländern. Dazu gehören Australien, Frankreich, Deutschland, Indien, Japan, Großbritannien und die USA. Die Umfrage wurde zu Beginn der Corona-Pandemie von Februar bis April 2020 durchgeführt. Die Ergebnisse der IDC Studie zeigen, dass moderne erfolgreiche Data Leaders agil und flexibel genug sein müssen, um mit einer Reihe von Prioritäten gleichzeitig jonglieren zu können.