Wertpapierstammdaten und Risikomanagement


Datenmanagement in der Finanzbranche: Was sind die Trends und Probleme bei der Automatisierung von Stammdaten?
AIM Software und Interactive Data starten die fünfte Auflage der Globalen Referenzdatenmanagement-Studie


(14.07.08) - AIM Software gab heute den Startschuss für die fünfte internationale Referenzdatenmanagement-Studie. Die Datenmanagement-Studie von AIM Software gewährt Einblick in die treibenden Kräfte, die Herausforderungen und die Vorhaben von Finanzinstituten. Die Studie wird von AIM Software in Zusammenarbeit mit FISD durchgeführt und von Interactive Data als Sponsor unterstützt.

In den letzten Jahren haben nur wenige Geschäftsbereiche so viel Interesse auf sich gezogen wie das Management von Wertpapierstammdaten und Risikomanagement. Aber ist es Finanzinstituten gelungen ihren Automatisierungsgrad verbessern? Was sind die Trends und Probleme bei der Automatisierung von Stammdaten? Wie gut kann die Finanzbranche gegenüber regulativen Anforderungen wie MiFID gerecht werden? Und wie gut entwickelt sind Backoffice-Systeme in diesem Bereich?

Um Antworten auf diese Fragen zu finden, führt AIM Software regelmäßig Umfragen in Finanzinstituten aus mehr als 70 Ländern durch. Die diesjährige Studie behandelt unter anderem die Veränderungen und Fortschritte im Vergleich zu den vorangehenden Jahren. Daten- und Risikomanager sind eingeladen, einen kurzen Online-Fragebogen auf der Website der AIM Software auszufüllen.

Martin Buchberger, Marketingleiter bei AIM Software, meint: "Das durchwegs positive Feedback von Finanzinstituten, Medien und der Finanzbranche hat uns darin bestärkt, unsere Umfrage fortzusetzen, dieses Jahr führen wir daher die Studie bereits zum vierten Mal durch." Buchberger weiter: "Es zeigt sich, dass der Einfluss neuer gesetzlicher Regulierungen dazu beiträgt, die Infrastruktur in Finanzinstituten wesentlich zu verändern. Die Studie gibt einen Eindruck der Einflussfaktoren, die diese Entwicklung prägen und zeigt, wie die Unternehmen die Herausforderungen bewältigen."

Die AIM Studie 2008 betrachtet, wie gesetzliche Bestimmungen und die Liberalisierung der Märkte die Finanzbranche weltweit beeinflussen. Die Ergebnisse der AIM Reference Data Survey 2008 werden am Ende des Jahres 2008 veröffentlicht. Teilnehmer der Studie profitieren von der Möglichkeit des Benchmarking zum Mitbewerb, länderspezifischen Analysen und detaillierten Grafiken.

Buchberger abschließend: "Die diesjährige Studie versucht, langfristige Trends und kurzfristige Erscheinungen zu unterscheiden. Die Ergebnisse aus 2007 haben gezeigt, dass unsere Umfragen die meisten Entwicklungen identifizieren, bevor sie schlagend werden, und es den Lesern so ermöglichen zu sehen, wo sie in ihren eigenen Bemühungen stehen."

Die Ergebnisse des Vorjahres im Überblick:

>> Die Studie 2007 hat gezeigt, dass Finanzinstitute weltweit beachtliche Anstrengungen unternehmen, um ihr Datenmanagement zu automatisieren: Der Anteil der Unternehmen, die planen ihren Automatisierungsgrad zu erhöhen, stieg um 8 Prozentpunkte von 28 Prozent 2006 auf 43 Prozent im Jahr 2007.

>> 49 Prozent gaben an, dass MiFID einen starken Einfluss auf IT Investitionen hat (Basel II: 60 Prozent, Sarbanes-Oxley Act SOX): 27 Prozent)

>> Obwohl ein relativ hoher Prozentsatz von 39 Prozent der Finanzinstitute nach wie vor auf Eigenentwicklung setzt, gaben 2007 40 Prozent der Befragten an, den Kauf bzw. den Kauf und die Erweiterung einer Software-Lösung vorzuziehen im Gegensatz zu den 22 Prozent in 2006.

>> 43 Prozent der Studienteilnehmer planen den Automatisierungsgrad von Stammdaten zu erhöhen; weitere 29 Prozent planen dies im Bereich von Kursdaten.

>> Die Ergebnisse der Studie 2007 lassen auf einen zunehmenden Bedarf nach Automatisierung bei Corporate Actions schliessen: 33 Prozent der ~500 befragten Institute planen eine Erhöhung des Automatisierungsgrades bei Corporate Actions.

>> 54 Prozent der Studienteilnehmer 2007 haben vor, ihre Ressourcen im Datenmanagement innerhalb der nächsten 2 Jahre aufzustocken, wohingegen im Jahr 2006 nur 37 Prozent der Unternehmen Erweiterungen planten.
(AIM Software: ra)


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