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Compliance und Whistleblowing


Hinweisgebersysteme sind ein immer wichtigerer Baustein der oftmals neu etablierten Compliance-Abteilungen
Sichere Meldungserfassung und einen sachgerechten Umgang mit sensiblen Informationen mit dem Ziel der internen Aufklärung


(10.03.11) - Um Informationen zu internen Risiken und Missständen nicht unkontrolliert auf diversen Veröffentlichungsplattformen wiederzufinden sowie um künftigen Regelungen pro aktiv zu entsprechen, bieten deutsche Unternehmen ihren Mitarbeitern und Lieferanten zunehmend einen professionellen, sicheren und internen Meldeweg an.

Diese Hinweisgebersysteme sind ein immer wichtigerer Baustein der oftmals neu etablierten Compliance-Abteilungen oder der Internen Revision. Denn sie schützen den Whistleblower, ermöglichen eine sichere Meldungserfassung und einen sachgerechten Umgang mit sensiblen Informationen mit dem Ziel der internen Aufklärung.

"Der Kreis der Anwender des 'BKMS'-Systems vergrößert sich auch auf dem Ende März in Berlin stattfindenden dritten 'BKMS Experience Day' erheblich", sagte Kenan Tur, Gründer und Vorstand der Business Keeper AG. "Der vertrauliche Erfahrungsaustausch zwischen unseren Kunden wird dadurch immer spannender und effektiver."

Zum Kundenstamm der Business Keeper AG aus Berlin zählen seit diesem Jahr daher auch MAN, WILO, die Commerzbank und Ferrostaal. Bereits vor zehn Jahren wurde bei Business Keeper das internetbasierte Hinweisgebersystem BKMS als elektronisches System entwickelt und seitdem kontinuierlich erweitert. (Business Keeper: ra)

Business Keeper: Kontakt und Steckbrief

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Meldungen: Markt / Unternehmen

  • EuGH: Deutsche Staatsanwaltschaft nicht unabhängig

    Der Europäische Gerichtshof (EuGH) stellt in seinen Urteilen vom 27. Mai fest, dass deutsche Staatsanwaltschaften nicht hinreichend unabhängig gegenüber der Exekutive sind. In dem zugrundeliegenden Verfahren wurde Litauen hingegen die nach EU-Recht nötige justizielle Unabhängigkeit attestiert. Deutsche Staatsanwaltschaften dürfen künftig keinen Europäischen Haftbefehl mehr ausstellen, da die Gefahr einer Einflussnahme durch die Exekutive bestehe, etwa durch ein Justizministerium.

  • Leitfaden: Sicherheit fürs selbstfahrende Auto

    Mit dem vorgestellten Leitfaden "Vernetzte und autonome Mobilität" unterstützt eco - Verband der Internetwirtschaft e. V. die Automobilindustrie ab sofort dabei, das selbstfahrende Auto mit Cybersicherheit, Datenschutz und wohldefinierten Verantwortungs- und Haftungsbereichen auf die Straße zu bringen. "Unser Ziel ist es, die Automobilwirtschaft mit der Internetbranche noch enger zu verzahnen", sagt eco Geschäftsführer Alexander Rabe. In sechs Kapiteln beschäftigt sich der Leitfaden eingehend mit dem Datenaustausch von vernetzten und automatisierten Fahrzeugen, der notwendigen Cybersicherheit, mit Datenschutzfragen sowie mit dem Gewährleistungs- und Haftungsrecht. Autoren der Aritkel sind jeweils technische Experten sowie spezialisierte Rechtsanwälte.

  • Die Entscheidung der KJM ist unverständlich

    Der Jugendmedienschutz-Staatsvertrag sieht ein Zusammenspiel zwischen Anbieterkennzeichnung und nutzerseitigen Filterlösungen vor. Inhalteanbieter können entwicklungsbeeinträchtigende Online-Inhalte mit einer Alterskennzeichnung versehen, die Jugendschutzprogramme zusammen mit weiteren Funktionen nutzen, um eine altersspezifische Einordnung von Websites vorzunehmen. Mit der Installation der Software können Eltern ihre Kinder vor jugendgefährdenden Inhalten im Internet schützen. Die für diese Zwecke notwendige Eignung des Programms JusProg hatte zuvor die Freiwillige Selbstkontrolle Multimedia-Dienstleister e.V. (FSM) festgestellt. Jetzt jedoch hat die zuständige Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) jene Beurteilung der FSM für unwirksam erklärt.

  • Gemischte Jahresbilanz zur DSGVO

    Seit rund einem Jahr gilt die EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO). Unternehmen und Organisation haben dadurch u.a. erweiterte Informationspflichten, müssen Verarbeitungsverzeichnisse für Personendaten erstellen sowie Datenschutz schon in Produktionsprozessen berücksichtigen. Aus Sicht des Digitalverbands Bitkom gibt es positive Effekte durch die DSGVO, aber weiterhin auch großen Nachbesserungsbedarf. "Auf der Haben-Seite stehen erstmals EU-weit einheitliche Datenschutzregeln. Mit der DSGVO hat die EU zudem eine internationale Strahlwirkung erzeugt. Globale Konzerne orientieren sich ebenso daran wie wichtige Handelspartner", sagt Bitkom-Präsident Achim Berg. Defizite gebe es vor allem in der praktischen Auslegung und Durchsetzung der Regeln. "Mitgliedsstaaten, Datenschutzbehörden und Unternehmen - sie alle interpretieren die Verordnung noch unterschiedlich", so Berg.

  • "Kitakrise": Korruption darf kein Mittel werden

    Angesichts fehlender Kitaplätze in Berlin schrecken Eltern auch vor dem Angebot der Zahlung von Schmiergeldern nicht mehr zurück. Laut Medienberichten gibt es unter anderem auf dem Internetportal Ebay-Kleinanzeigen immer wieder Angebote von Eltern, für die Vermittlung eines Kitaplatzes mehrere Tausend Euro zu zahlen. "Der steigende Bedarf an Kitaplätzen ist seit Jahren absehbar. Der Senat ist gefordert, die gesetzlichen Zusagen einzuhalten und den festgeschriebenen Anspruch auf einen Kitaplatz zu garantieren. Wenn das Vertrauen in die Handlungsfähigkeit der Politik abnimmt, kann das dazu führen, dass Menschen auch zu Korruption als Mittel der Not greifen", so Prof. Dr. Edda Müller, Vorsitzende von Transparency Deutschland.