- Anzeigen -

"Neue Wege im Datenschutz"


BvD-Verbandstage: Aktuelle Herausforderungen im Datenschutz
Zweitägige Veranstaltung Datenschutzbeauftragte bietet umfangreich Gelegenheit zum Networking

(13.04.12) - "Neue Wege im Datenschutz" stehen im Mittelpunkt der "BvD Verbandstage" 2012 am 9. und 10. Mai in Berlin. Datenschutz-Experten des Landes diskutieren und erarbeiten auf der zweitägigen Veranstaltung Perspektiven für den Datenschutz in der Zukunft. Das vom Berufsverband der Datenschutzbeauftragten Deutschlands (BvD) e.V. erarbeitete Programm umfasst Keynotes, Workshops und bietet Gelegenheit für ein intensives Networking.

Die BvD Verbandstage haben sich zu einer festen Größe im Datenschutzkalender der betrieblichen Datenschutzbeauftragten entwickelt. "Neue Wege im Datenschutz" lautet das Thema der BvD Verbandstage in diesem Jahr. "Mit diesem Schwerpunkt tragen wir den Entwicklungen der letzten Zeit Rechnung, die nicht nur neue Aufgaben, sondern auch neue Chancen für Datenschutzbeauftragte mit sich bringen", erklärt Thomas Spaeing, Vorstandsvorsitzender des BvD e.V.

"Wir beleuchten das Thema Datenschutz auf nationaler wie europäischer Ebene", erklärt er. Erfahrene Datenschützer geben Denkanstöße und analysieren die aktuellen Aufgaben der heutigen Informationsgesellschaft. Zwei herausragende Keyspeaker setzen dabei zu Beginn der Veranstaltung die grundsätzlichen Akzente.

Prof. Dr. Dres. h. c. Spiros Simitis wird zum Auftakt am 10. Mai über die Verantwortung von Datenschutzbeauftragten sprechen. Spiros gilt als international renommierter Jurist und Datenschutzexperte, der unter anderem als Professor für Bürgerliches Recht, Handels- und Wirtschaftsrecht sowie Internationales Privatrecht an der Justus-Liebig-Universität Gießen und als Professor für Arbeitsrecht, Bürgerliches Recht und Rechtsinformatik mit Schwerpunkt Datenschutz an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt gelehrt hat. Außerdem hat er sich als Direktor der Forschungsstelle für Datenschutz an der Universität Frankfurt einen Namen gemacht.

Zweiter Keyspeaker auf den BvD Verbandstagen ist Peter Schaar. Der Bundesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit wird über die Auswirkungen der EU-Datenschutzreform sprechen.

In fundierten Workshops werden die Inhalte der Keynotes weiter vertieft. BvD-Mitglieder und Gäste des BvD diskutieren hier über neueste Entwicklungen im Datenschutz und erhalten von renommierten Referenten Praxistipps und gesichertes Know-how. "In den Workshops werden alle aktuellen Herausforderungen im Datenschutz thematisiert", erklärt Thomas Spaeing. So wird es unter anderem Workshops zu den Themen Cloud Computing, Softwarelösungen, Direktmarketing, Personal und e-Learning geben.

Bereits am 9. Mai steht das umfangreiche Sonderprogramm mit Seminaren, Arbeitskreissitzungen, der BvD-Mitgliederversammlung und dem Aktionstag "Datenschutz geht zur Schule" an. Die Dozenten der Initiative "Datenschutz geht zur Schule" des BvD sind bundesweit an Schulen unterwegs, um Schülern klare und einfache Verhaltensregeln für den sensiblen Umgang mit ihren persönlichen Daten im Netz näher zu bringen. Die Datenschutz-Experten des BvD haben bereits 2008 Unterrichtskonzepte für die Sekundarstufen I und II erarbeitet. Sie sind ehrenamtlich im Einsatz, um Veranstaltungen mit Schülern ab der fünften Klasse durchzuführen – und ihnen einen bewussten Umgang mit der eigenen digitalen Identität zu vermitteln. (BvD: ra)

- Anzeigen -




Kostenloser Compliance-Newsletter
Ihr Compliance-Magazin.de-Newsletter hier >>>>>>


Meldungen: Markt / Unternehmen

  • Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung

    Der Rat der Europäischen Union hat am 11. Oktober 2018 eine neue Richtlinie über die strafrechtliche Bekämpfung der Geldwäsche angenommen, die am 12. September 2018 bereits im Europäischen Parlament gebilligt wurde. Die Richtlinie soll die Definition von Straftatbeständen vereinheitlichen, europaweite Mindeststandards bei Sanktionen setzen, juristische Personen stärker in die Verantwortung ziehen und die grenzüberschreitende Zusammenarbeit der zuständigen Behörden weiter verstärken. "Gut, dass die EU im Kampf gegen Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung weiter vorangeht. Jetzt geht es darum, die Geldwäsche-Richtlinien in allen Mitgliedsstaaten zügig und konsequent umzusetzen", so Reiner Hüper, Leiter der Arbeitsgruppe Strafrecht von Transparency Deutschland.

  • Persönlichkeitsrechte zu Lasten der Verbraucher?

    Der Berufsverband der Datenschutzbeauftragten Deutschlands (BvD) e.V. sieht die Bundesrepublik beim Datenschutz gut aufgestellt. Viele Länder seien überzeugt, dass Deutschland beim Datenschutz "alles richtig gemacht" hätte, sagte BvD-Vorstandsvorsitzender Thomas Spaeing zur Eröffnung der zweitägigen BvD-Herbstkonferenz in Stuttgart. Die Bundesregierung dürfe sich deshalb "nicht wegducken" und den Datenschutz und die Persönlichkeitsrechte zu Lasten der Verbraucher in einer "Rolle rückwärts" abschwächen.

  • Teilhabe nichtstaatlicher Akteure weiter ausbauen

    Die Antikorruptionsorganisation Transparency begrüßt, dass Bundesentwicklungsminister Gerd Müller im neuen Strategiepapier "Entwicklungspolitik 2030" der Korruptionsbekämpfung einen hohen Stellenwert einräumt. Die Zusammenarbeit mit Partnerländern soll künftig stärker an die Bekämpfung von Korruption, die Einhaltung der Menschenrechte und den Aufbau rechtsstaatlicher Strukturen geknüpft werden. Honoriert werden soll beispielsweise der Aufbau von Institutionen zur Bekämpfung der Korruption.

  • Echte Verwaltungstransparenz für mehr Demokratie

    Anlässlich des Internationalen Tags des allgemeinen Informationszugangs forderte die Antikorruptionsorganisation Transparency Deutschland bessere Informationsfreiheits- und Transparenzgesetze auf Bundes- und Landesebene sowie echtes Interesse für mehr Transparenz seitens der Regierungen und Parlamente. "Es braucht endlich einen klaren politischen Willen zu transparentem und damit nachvollziehbarem politischen und administrativen Handeln. Das ist eine Frage, die den Kern unserer Demokratie betrifft", so Gabriele C. Klug, Stellvertretende Vorsitzende von Transparency Deutschland. "Nur wenn die Bürgerinnen und Bürger über die relevanten Informationen verfügen, auf denen politische Entscheidungen beruhen, ist eine breite politische Debatte möglich. So kann Populisten der Nährboden entzogen werden."

  • Personenbezogene Daten bearbeiten

    Mit dem Standard-Datenschutzmodell (SDM) wird eine Methode bereitgestellt, mit der Verantwortliche und Aufsichtsbehörden bei der Entwicklung, bei der Datenschutzberatung und bei der Prüfung von Datenverarbeitungen beurteilen können, ob personenbezogene Daten datenschutzkonform verarbeitet werden. Die Konferenz der unabhängigen Datenschutzaufsichtsbehörden des Bundes und der Länder (DSK) hat empfohlen, dieses Modell zur Erprobung anzuwenden. Die ersten Bausteine stehen zur Verfügung. Im Handbuch zur Methodik des Standard-Datenschutzmodells wird auf einen Katalog mit technischen und organisatorischen Referenzmaßnahmen hingewiesen. Die DSK hat im April 2018 beschlossen, dass der in einzelne Bausteine gegliederte Katalog sukzessive zunächst von einzelnen Aufsichtsbehörden veröffentlicht und zum Test durch Anwender freigegeben werden sollen.