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Integration des Socialware-Compliance-Workflows


Proofpoint übernimmt Socialware und erweitert Know-how in Social-Media-Compliance
Verbindung von Socialware-Technologie mit Social-Media-Lösungen von Proofpoint stellt Angebot zu Social-Media-Sicherheit und Social Media-Compliance dar

(16.12.15) – Proofpoint hat für 9 Mio. US-Dollar Socialware, eine Anbieterin für Social-Media-Compliance-Lösungen, übernommen. Die Social-Media-Security-Lösungen von Proofpoint werden in Kundenumgebungen aktuell schon zusammen mit den Produkten von Socialware eingesetzt. Im ersten Quartal 2016 plant Proofpoint eine weitergehende Integration des Socialware-Compliance-Workflows und der Funktionen zur Inhaltserfassung und -überprüfung in ihre Social-Media-Security- und Compliance-Lösung, um damit die umfassendste Lösung für Social-Media-Sicherheit und -Compliance auf dem Markt zu schaffen.

Organisationen überall auf der Welt sind mit einer Vielzahl von Sicherheits- und Compliance-Fragen konfrontiert, wenn Sie versuchen, sich in den sozialen Medien zu etablieren. Hacker und Betrüger sind ständig darauf aus, Daten der Unternehmenskunden zu stehlen. Und für regulierte Branchen wird die Einhaltung der Compliance in einem Dschungel von Aufsichtsbehörden und Vorschriften zunehmend schwieriger. Als früher Pionier der Social-Media-Compliance für Finanzdienstleister unterstützt Socialware Organisationen dabei, die richtlinienkonforme Nutzung und Aktivitäten in den sozialen Netzwerken für regulierte Mitarbeiter zu erfassen und durchzusetzen.

"Wir sehen weiterhin einen wachsenden Bedarf, Compliance- und Sicherheitsprobleme in den Unternehmen zu lösen, die Social-Media nutzen möchten", so Gary Steele, CEO von Proofpoint. "Mit der Hilfe des Socialware-Teams, das mit unserer Abteilung für Social-Media-Sicherheit und -Compliance zusammenarbeitet, hat Proofpoint sein Know-how in diesem Bereich beträchtlich erweitert und verfügt nun über mehr Erfahrung und Möglichkeiten, um innovative Lösungen zu schaffen. Im Gegenzug wollen wir sowohl unseren Kunden als auch unseren Technologie-Partnern auf der gesamten Bandbreite des Social-Media-Marketing, -Vertriebs und -Monitoring noch leistungsstärkere Funktionen bieten."

Das kombinierte Proofpoint/Socialware-Angebot wird bei Kunden bereits in Produktivumgebung eingesetzt. Im ersten Quartal 2016 sollen die neue Integrationen und Funktionen voraussichtlich verfügbar sein, darunter insbesondere die Möglichkeit, eine besser abrufbare Compliance für automatisierte Scans von Social-Media-Content und -Kommunikation zu nutzen. Angeboten wird eine Kombination der komplexen Richtlinien und Erkennungsfunktionen von Proofpoint und der fortschrittlichen Workflow-Funktionen von Socialware. Proofpoint ist der Ansicht, dass dieses Produkt die verlässlichste Social-Media-Compliance-Lösung auf dem Markt sein wird. Darüber hinaus soll für neue und bestehende Partner im gleichen Zeitraum ein erweiterter Support für abrufbare Compliance-Integrationen und APIs wie Hootsuite, LinkedIn, Percolate und Salesforce verfügbar sein.

Socialware-Kunden profitieren mit Proofpoint gleich mehrfach: sowohl von der Fähigkeit, die unerlaubte Nutzung von Social-Accounts und -Channels zu erkennen sowie Workflow und Richtlinien von jedem Standort oder Gerät durchzusetzen, als auch von den vollintegrierten Archivierungsfunktionen. Organisationen, die unser gemeinsames Angebot nutzen, können Ihre Social-Media-Nutzer und Social-Media-Accounts vor Angriffen schützen und ihre Sicherheitshaftung damit drastisch senken.

Proofpoint geht davon aus, dass die Transaktion weder für das vierte Quartal 2015 noch für das Geschäftsjahr 2016 wesentliche Auswirkungen auf Umsatz, Transaktionsvolumen und Non-GAAP-Rentabilität haben wird, wie in den Quartalszahlen vom 21. Oktober 2015 aufgeführt. (Proofpoint: ra)

Proofpoint: Kontakt und Steckbrief

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Meldungen: Markt / Unternehmen

  • Mahn- und Inkassoverfahren fair und transparent

    Zum 1. Oktober trat der Code of Conduct für faires und verbraucherfreundliches Inkasso in Kraft. Auf diesen Verhaltenskodex haben sich die Inkassounternehmen des Branchenverbands BDIU einstimmig verständigt. Wer fällige Rechnungen trotz erhaltener Mahnungen nicht bezahlt, muss damit rechnen, Post von einem Inkassodienstleister zu erhalten. "Viele Verbraucherinnen und Verbraucher haben vor dieser Situation Respekt", sagt Brigitte Zypries, Ombudsfrau der Inkassowirtschaft, "mitunter auch, weil es ihnen zum ersten Mal passiert, dass sie das Mahnschreiben eines Inkassounternehmens erhalten und sich unsicher sind, wie sie damit umgehen sollten." Für alle Verbraucherinnen und Verbraucher sei es wichtig zu wissen, dass Mahn- und Inkassoverfahren fair und transparent durchgeführt werden und dass die Rechtsdienstleister die Rechte der säumigen Zahler achten. Das gewährleistet der Code of Conduct, den die Mitgliedsunternehmen des BDIU ab dem 1. Oktober 2021 nachprüfbar einhalten müssen. Die Selbstverpflichtung zu einem fairen und verantwortungsvollen Inkasso ist von allen Menschen, die Kontakt mit einem BDIU-Inkassounternehmen haben, in der Praxis einforderbar.

  • Nach jahrelangen Rechtsstreitigkeiten

    Die Antikorruptionsorganisation Transparency Deutschland hat das Bundesverkehrsministerium (BMVI) im Jahr 2018 aufgefordert, gemäß Informationsfreiheitsgesetz (IFG) und Umweltinformationsgesetz (UIG) Auskünfte zur Aufklärung des Dieselskandals zu erhalten. Statt, wie gesetzlich vorgesehen, innerhalb von einem Monat Auskunft zu erteilen, beauftragte Bundesminister Andreas Scheuer (CSU) die bekannt teure Anwalts- und Beratungsfirma KPMG damit, die berechtigten Auskunftsansprüche zu torpedieren. Nach jahrelangen Rechtsstreitigkeiten erhielt Transparency Deutschland im Februar 2021 4.228 größtenteils geschwärzte Seiten. Obwohl ein weiteres gerichtliches Vorgehen mit Blick auf die Schwärzungen inhaltlich angebracht erschiene, bricht Transparency Deutschland das Verfahren an dieser Stelle ab. Denn in absehbarer Zeit ist kein brauchbares Ergebnis zu erwarten und der dauernde Aufwand durch die von Transparency beauftragte Anwaltskanzlei Partsch und Partner kann nicht länger mit einer "pro bono"-Gebühr erledigt werden. Mit der Klagerücknahme kommt die Organisation außerdem ihrer Verantwortung für das Gemeinwohl nach, da sich die Kosten für die Steuerzahlenden durch die Mandatsübertragung auf KPMG bereits auf mindestens 300.000 Euro summieren.

  • Der erste Schritt ist immer die Echtheitsprüfung

    Über solche Post freut sich niemand: Falsche Inkasso-Schreiben, auf denen Geld für Dinge verlangt wird, die man nie bestellt hat. Was tun, wenn so etwas im Briefkasten landet? Wie unterscheidet man eine Fälschung von einem echten Mahnschreiben, auf das man unbedingt reagieren muss? Und was dürfen echte Inkassodienstleister eigentlich? Um Ratsuchenden zu helfen, hat der Bundesverband Deutscher Inkasso-Unternehmen e.V. (BDIU) jetzt seine Website erweitert. Ein neues Verbraucherportal auf inkasso.de hilft, erhaltene Inkasso-Schreiben qualifiziert zu beurteilen."Der erste Schritt ist immer die Echtheitsprüfung", erläutert BDIU-Sprecher Marco Weber. "Immer wieder versenden Kriminelle fingierte Schreiben." Unter "Mahnung checken" zeigt der Inkassoverband, wie echte Inkassoschreiben zu erkennen und Fälschungen zu entlarven sind. Ein tagesaktueller Störungsmelder warnt vor bekannten Betrugsmaschen. Wer trotz der Tipps Zweifel hat, kann sich an das Team der BDIU-Beschwerdestelle um Ombudsfrau Brigitte Zypries wenden. Deren Arbeit wird durch die ehemalige Bundeswirtschafts- und Justizministerin beaufsichtigt. Bei komplexen Beschwerden und Sachverhalten vermittelt die Ombudsfrau selbst.

  • Einhaltung gesetzlicher Transparenzvorschriften

    Die Wettbewerbszentrale hat Beschwerden zur Werbung mehrerer Unternehmen - darunter auch namhafte Markenhersteller - mit der Aussage "klimaneutral" erhalten. In den Werbemaßnahmen wurde das Attribut "klimaneutral" entweder auf das eigene Unternehmen, auf eigene Produkte oder gar auf einen einzelnen Aspekt (z.B. "100 % klimaneutrale Produktion") bezogen. In bislang zwölf Fällen hat die Wettbewerbszentrale die Werbeaussagen als irreführend abgemahnt und die Einhaltung gesetzlicher Transparenzvorschriften verlangt. Sechs Unternehmen haben sich verpflichtet, die monierten Werbeaussagen nicht zu wiederholen. In vier Fällen hat die Wettbewerbszentrale Unterlassungsklage eingereicht: zu den Aussagen "Erster klimaneutraler Lebensmitteleinzelhändler" und "wir handeln klimaneutral", zu Plastik-Müllbeuteln, die selbst als "klimaneutral" beworben werden, zu "klimaneutralem Premium-Heizöl" und zu der Aussage "klimaneutrales Produkt". Andere Verfahren laufen noch.

  • Compliance- und Whistleblowing-Systeme

    Business Keeper, Unternehmen für Compliance-Software und elektronische Whistleblowing-Systeme, verbucht sowohl im Geschäftsjahr 2020 als auch im ersten Quartal dieses Jahres Rekordumsätze. Trotz des vorerst gescheiterten Gesetzentwurfs zum Whistleblower-Schutz in Deutschland antizipiert das Unternehmen auch für die kommenden Monate steigenden Kundenzuwachs und schafft neue Arbeitsplätze an den Standorten in Berlin, Paris und Madrid. Anlässlich der EU-Whistleblowing-Richtlinie, die bis Ende 2021 in nationales Recht überführt werden muss, und pünktlich zum 20. Firmenjubiläum schreibt Business Keeper Unternehmens-Rekorde. Sowohl im zurückliegenden Jahr 2020 als auch Q1 2021 verbuchte Business Keeper die jeweils höchsten Umsätze mit Neukunden der Firmengeschichte - dies ist ein Indikator für die zunehmende Sensibilisierung deutscher und internationaler Firmen für die Relevanz ethischer Unternehmensführung.