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Die 10 wichtigsten Fragen zum EU-Glühlampenverbot


Die neue EU-Glühlampen-Richtlinie gehört zu einem Maßnahmenpaket der EU, mit dem der Energieverbrauch durch elektrische Geräte stark gesenkt werden soll
Halogenlampen sind ab dem 01.September 2009 nicht generell verboten: Ausgenommen von der EU-Richtlinie sind alle Niedervolt-Halogenreflektorlampen


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(12.01.09) - Die EU-Richtlinie sieht einen schrittweisen Ausstieg vor. Demnach dürfen ab 01. September 2009 keine mattierten Lampen, ausgenommen Energieklasse A, sowie keine Glühlampen von mehr als 80 Watt (also auch die in Deutschland gängigen 100W Glühlampen) mehr in den Handel gebracht werden. Für Deutschland heißt das, dass es ab 01. September 2009 keine Glühlampen mit 80 Watt oder mehr zu kaufen geben wird. Das Unternehmen Osram beantwortet die zehn wichtigsten Fragen zum Thema "EU-Glühlampenverbot".

1) Was wird mit dieser EU-Richtlinie genau geregelt?
Diese neue EU Richtlinie setzt Mindestanforderungen für die Haushaltsbeleuchtung fest. Diese führen dazu, dass ab 01. September 2009 besonders energieintensive Lampen für die Nutzung in privaten Haushalten in der EU nicht mehr in den Verkehr gebracht werden dürfen. Damit wird der Klimaschutz in der EU gefördert. Der Ausstieg erfolgt dabei schrittweise bis 2012.
Die EU-Richtlinie definiert genau, welche Lampen ab wann nicht mehr in den Verkehr gebracht werden dürfen. Das betrifft vor allem die traditionelle Glühlampe. So wird es bereits ab 01. September 2009 keine matten Lampen mehr geben, außer sie entsprechen der Energieklasse A, sowie auch keine Glühlampen mit 80 oder mehr Watt, wie beispielsweise die in Deutschland gängigen 100 Watt Glühlampen. Zudem legt diese Verordnung neue Verpackungs- und Qualitätsanforderungen zum Nutzen der Verbraucher fest.

2) Wofür soll das gut sein?
Diese neue EU-Richtlinie gehört zu einem Maßnahmenpaket der EU, mit dem der Energieverbrauch durch elektrische Geräte stark gesenkt werden soll. In erster Linie schützt diese Richtlinie die Umwelt, indem sie CO2-Emissionen reduziert. Aber auch der Geldbeutel der Konsumenten profitiert davon. Herkömmliche Glühlampen sind wahre Stromfresser. Nur 5 Prozent der Energie, die sie verbrauchen, verwenden sie, um Licht zu erzeugen. Die restlichen 95 Prozent der Energie setzen Glühlampen hauptsächlich in Wärme um. Bereits seit 1985 gibt es Energiesparlampen, die im Vergleich zur Glühlampe bis zu 80 Prozent Energie und damit CO2 einsparen. Das Sparpotential ist also enorm. Und was weniger Energie verbraucht, spart auch Geld.

3) Was hat die Umwelt konkret davon?
Weltweit kann über 1/3 des Stroms für Beleuchtung eingespart werden. Die Einsparung von über 900 Milliarden kWh Strom führt zu einer Reduzierung der globalen Emissionen von mehr als 450 Millionen Tonnen CO2.

4) Was ändert sich für den Verbraucher dadurch konkret?
Ab dem 01. September 2009 werden die ersten Glühlampenmodelle aus den Regalen verschwinden. Das werden alle Glühlampen mit 80 oder mehr Watt sein sowie alle mattierten Lampen, die nicht die Energieklasse A besitzen. In Schritten von 12 Monaten werden dann Jahr für Jahr neue Lampen und Wattagen von dem Verbot betroffen sein. Aber kein Verbraucher muss besorgt sein, dass es für seine Leuchte keine passende Lampe mehr gibt und bei ihm zu Hause das Licht ausgeht.
Die Alternativen sind Energiesparlampen und Halogenlampen sowie zukünftig LED-Produkte. Übrigens: Natürlich dürfen Sie die Glühlampen, die Sie zu Hause bereits benutzen, weiterhin verwenden. Lediglich der Verkauf dieser Glühlampen innerhalb der EU ist nicht mehr gestattet. Wenn Sie also ab 01. September 2009 eine neue Lampe kaufen müssen, sollten Sie gleich auf ein Energiesparmodell eines Qualitätsherstellers zurückgreifen.

5) Heißt das, dass der Verbraucher ab 01. September 2009 überhaupt keine Glühlampen mehr kaufen darf/kann?
Die EU Richtlinie sieht einen schrittweisen Ausstieg vor. Demnach dürfen ab 01. September 2009 keine mattierten Lampen, ausgenommen Energieklasse A, sowie keine Glühlampen von mehr als 80 Watt (also auch die in Deutschland gängigen 100W Glühlampen) mehr in den Handel gebracht werden. Für Deutschland heißt das, dass es ab 01. September 2009 keine Glühlampen mit 80 Watt oder mehr zu kaufen geben wird. Jahr für Jahr werden dann mehr Lampen auch mit niedrigeren Wattagen aus den Regalen der Geschäfte in der EU verschwinden. Bis 2012 werden alle Glühlampen bis 7 Watt aus dem Verkauf genommen. Weiterhin verfügbar sein werden einige Speziallampen für besondere Anwendungen (beispielsweise für Backofen), die aber in Zukunft besonders gekennzeichnet sein müssen.

6) Wie sieht es mit Halogenlampen aus, sind die auch ab 01. September 2009 verboten?
Nein, Halogenlampen sind ab dem 01.September 2009 nicht generell verboten. Ausgenommen von der EU-Richtlinie sind alle Niedervolt-Halogenreflektorlampen. Hingegen werden Halogenlampen, die dem Energielevel D entsprechen, ähnlich der Glühlampe entsprechend ihrer Watt- und Lumenzahlen von 2009 bis 2012 Schritt für Schritt aussortiert.

7) Wie finden Verbraucher denn jetzt die richtige Lampe?
Beim Kauf eines energiesparenden Produkts, also einer Halogen-, Kompaktleuchtstoff- oder LED-Lampe sollte sich der Verbraucher fragen:
>> Wofür möchte ich meine Lampe einsetzen?
>> Welche Art von Lichtquellen möchte ich? Soll es eine punktuelle oder flächige Lichtquelle sein?
>> Wie viel Energie möchte ich einsparen?
>> Wie sieht meine Leuchte aus?
>> Wie soll die Lichtfarbe aussehen? Möchte ich eine Lampe, die 1:1 das Licht der Glühlampe wiedergibt, oder bin ich flexibel?
>> Sobald der Verbraucher diese Fragen beantwortet hat, greift er zu dem für ihn passenden Leuchtmittel. Hier bieten die Verpackungen der Hersteller eine gute Orientierung.

8) Sind LED-Lampen schon eine Alternative?
Obwohl die Entwicklung bei den LED am Anfang steht, dringen die Leuchtdioden langsam aber stetig in die Allgemeinbeleuchtung vor. Leuchtdioden bieten jedoch noch erhebliches Potenzial zur Steigerung der Helligkeit oder der Effizienz. Ein Osram-Forscherteam arbeitet beispielsweise mit Hochdruck an der Entwicklung einer LED Lampe mit Schraubsockel, die eine 40 Watt Glühlampe vollwertig ersetzen kann. Dies wird wohl im Sommer 2009 soweit sein.

9) Wie rechnet sich die Anschaffung für den Verbraucher - energieeffizienten Lampen sind doch viel teurer?
Das stimmt nur, wenn man alleine die Anschaffungskosten betrachtet. Über die gesamte Lebensdauer ersparen energieeffiziente Lampenmodelle richtig Geld. Es stimmt, dass eine Energiesparlampe oder eine vergleichbare Halogen in der Erstanschaffung im Vergleich zur Glühlampe teurer ist. Davon sollte man sich jedoch auf keinen Fall abschrecken lassen. Über ihre Lebenszeit hinweg rechnen sich energieeffiziente Lampen aufgrund ihres deutlich niederen Stromverbrauchs. Eine Glühlampe mit 100 Watt kostet knapp einen Euro, eine von der Leuchtkraft vergleichbare Energiesparlampe (20 Watt) sieben Euro.
Energiesparlampen leuchten bis zu 15000 Stunden, eine Glühlampe nur 1000 Stunden. In diesem Fall müssten also fünfzehn Glühlampen gekauft werden, um die Lebensdauer einer einzigen Energiesparlampe zu erreichen. Zusätzlich spart die Energiesparlampe über die gesamte Laufzeit rund 252,-- Euro Strom. Deshalb rechnet sich eine 20 Watt Energiesparlampe bereits nach einem Jahr.

Aufstellung: Osram


10) Mir gefällt das kalte Licht der Energiesparlampen nicht, was kann ich tun?
Der Verbraucher kann zu Halogenlampen mit ihrem warmen Licht greifen. Aber auch bei den Energiesparlampen hat sich immens viel getan. Es gibt sie mittlerweile in ganz vielen Formen, die kaum mehr von der Glühlampe zu unterscheiden sind. Interessanterweise favorisieren die Verbraucher weltweit gänzlich unterschiedliche Formen. Das gilt auch für die Lichtqualität. Während hierzulande wärmere Lichtfarben bevorzugt werden, sind in den Ländern Südeuropas und Asiens mit ihrem wärmeren Klima kühlere Lichtfarben zwischen 4000 und 6000 Kelvin die Favoriten. Denn wie warm oder kalt das Licht ist, hängt von der Farbtemperatur ab. Und die wird in Kelvin gemessen. Das gewohnte warmweiße Licht der Glühlampe entspricht 2700 Kelvin.
Verbraucher sollten bei der Wahl der Lichtfarbe auch darauf achten, dass in einem Wohnraum nur eine Lichtfarbe vorherrscht. Zu schnell beeinflusst das ggf. kaltweiße Licht der einen Lampe auch das warmweiße Licht einer anderen Lampe und vermittelt so insgesamt einen kühleren Eindruck als gewünscht. Osram empfiehlt dem Verbraucher hier, die Informationen auf der Verpackung genau zu studieren und zu Qualitätsprodukten zu greifen. Denn nur bei diesen stimmen auch Verpackungsinformation und tatsächliche Leistung wirklich überein. (Osram: ra)

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Meldungen: Umweltschutz und Compliance

Klimaschutz und CO2-Emissionen "Der Schlüssel für einen bezahlbaren Klimaschutz sind verbindliche und umgehend wirksame politische Rahmenbedingungen für das kommende Jahrzehnt", fasst Ottmar Edenhofer, Chefökonom des Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) und Vorsitzender der Arbeitsgruppe Vermeidungsstrategien des Weltklimarats (IPCC), das Ergebnis der "Recipe" Studie zusammen. "Klimaschutz ist wirtschaftlich verträglich und machbar", so Edenhofer. "Für Europa macht sich der rechtzeitige Einstieg in einen umfassenden Klimaschutz sogar im Alleingang durch deutlich niedrigere Kosten bezahlt."

EU-Glühlampenverbot: Aus für 100 Watt-Lampe Laut GfK ging in einigen europäischen Ländern der Absatz von Glühlampen im ersten Quartal des Jahres 2009 um bis zu 35 Prozent zurück. Während europäische Verbraucher sich offensichtlich angesichts des EU-Glühlampenverbots auf andere Produkte umstellen, hat die Glühlampe vor allem in Deutschland und Österreich derzeit Hochkonjunktur: Die dortige Zunahme bei Glühlampenkäufen sei ein regionales Phänomen, so die Interpretation von Osram.

Emissions-Verringerung und Energieeffizienz Die Europäische Investitionsbank (EIB) stellt der Volkswagen AG ein Darlehen in Höhe von 400 Mio Euro zur Verfügung. Damit werden Maßnahmen und Mittel zur Entwicklung von emissions- und kraftstoffeffizienteren Antriebsaggregaten und Antriebsstrang-Komponenten für Personenwagen und Nutzfahrzeuge sowie Investitionen zur Einführung der Ergebnisse dieser Entwicklungen in die Fahrzeuge und ihre Produktion gefördert.

Änderungen durch die EU-Richtlinie im Überblick Die Europäische Kommission hat beschlossen, besonders energieintensive Lampen für die Nutzung in Haushalten bis 2016 schrittweise zu verbieten. Das ist nicht nur für die Umwelt eine gute Nachricht, sondern auch für den Verbraucher. Denn energiesparende Lampen sparen Geld, Energie und CO2. Schon heute können Sie auf ein breites Angebot energiesparender Lampen zurückgreifen. Damit Sie ganz genau wissen, was auf Sie zukommt, hat Osram hier die wichtigsten Änderungen auf einen Blick zusammengefasst.

Die 10 wichtigsten Fragen zum EU-Glühlampenverbot Die EU-Richtlinie sieht einen schrittweisen Ausstieg vor. Demnach dürfen ab 01. September 2009 keine mattierten Lampen, ausgenommen Energieklasse A, sowie keine Glühlampen von mehr als 80 Watt (also auch die in Deutschland gängigen 100W Glühlampen) mehr in den Handel gebracht werden. Für Deutschland heißt das, dass es ab 01. September 2009 keine Glühlampen mit 80 Watt oder mehr zu kaufen geben wird. Das Unternehmen Osram beantwortet die zehn wichtigsten Fragen zum Thema "EU-Glühlampenverbot".

Neue EU-Richtlinie über Lichtprodukte Nach der Verabschiedung einer EU-Richtlinie über Lichtprodukte in privaten Haushalten soll in Europas Häusern und Wohnungen das Licht nicht ausgehen: Die neue Regelung sieht einen am 01. September 2009 beginnenden Stufenplan bis 2016 vor, mit dem schrittweise von der Glühlampe (Glühbirne) und anderen Strom fressenden Lichtprodukten Abschied genommen wird. Mit dieser Übergangsphase haben Europas Konsumenten die Sicherheit, immer eine passende Alternative zu bekommen. Dabei gehört die Zukunft den Energiesparlampen, Halogenlampen und der Zukunftstechnologie LED.

Effiziente Energienutzung in Rechenzentren Sun Microsystems und TÜV Rheinland kündigten eine Partnerschaft an, um energieeffiziente Rechenzentren zu unterstützen. Unternehmen, die den Energieverbrauch in ihren Rechenzentren adressieren wollen, können dies ab jetzt nach bestimmten Kriterien tun, die vom TÜV Rheinland festgelegt werden. Werden diese eingehalten, erhalten sie die Zertifizierung "Energieeffizientes Rechenzentrum".

CO2-Ausstoß bei Neufahrzeugen Die Forderung, den durchschnittlichen CO2-Ausstoß bei Neufahrzeugen ab dem Jahr 2012 EU-weit auf 120 Gramm pro Kilometer festzusetzen, stieß bei einer Anhörung des Umweltausschusses Mittwoch letzter Woche auf ein geteiltes Echo. Grundlage der Expertenanhörung waren zwei Anträge von Bündnis 90/Die Grünen (16/9307) und der Fraktion Die Linke (16/9105) anlässlich der im Dezember anstehenden Verhandlungen zwischen den EU-Regierung und der EU-Kommission über eine europäische Verordnung zur Festsetzung von Emissionsnormen für Neufahrzeuge KOM (2007) 856.

Green-IT-Maßnahmen in Europa Anlässlich seines Besuchs in Brüssel würdigt Michael Dell die Initiativen der Europäischen Kommission für eine umweltfreundliche Beschaffung in Unternehmen, eine nachhaltige Industriepolitik und den Beitrag der Kommission für mehr Energie-Effizienz im ITK-Sektor. In Gesprächen mit der Europäischen Kommission in Brüssel erklärt Michael Dell, Chairman und CEO bei Dell, dass sein Unternehmen sehr eng mit den EU-Behörden zusammenarbeiten will, um die Rahmenbedingungen für einen Schutz der Umwelt bei gleichzeitiger Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit und Produktivität festzulegen.

EU-Beschluss: Reduzierung von CO2-Emissionen Der bayerische Ministerpräsident Dr. Günther Beckstein hat den Beschluss des Umweltausschusses des Europäischen Parlaments zur CO2-Reduzierung bei Neuwagen scharf kritisiert. Zwar sei die beschlossene Anrechnung von Öko-Innovationen auf den CO2-Ausstoß ein Fortschritt.

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