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Disability Management


Computacenter schafft neue Position Disability Manager
Michael Lehmann als neuer Generalist für alle sozialen Themen mit Schwerpunkt auf Prävention


(22.11.06) - Ab 1. Dezember 2006 gibt es bei Computacenter mit Michael Lehmann erstmals einen Disability Manager. Lehmann war bislang Gesamtschwerbehindertenvertreter beim Serviceprovider für IT-Infrastrukturen. Als Disability Manager soll er künftig ein integriertes Gesundheitsmanagement aufbauen und sich um die berufliche Re-Integration aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nach einer längeren Krankheit oder einem Unfall kümmern. Ziel ist es, dass diese Mitarbeiter moeglichst früh wieder an ihren Arbeitsplatz zurueckkehren können.

Lehmanns besonderes Augenmerk wird jedoch nach wie vor den schwerbehinderten Kolleginnen und Kollegen bei Computacenter gelten. Der Disability Manager arbeitet wie ein professioneller Lotse zwischen Arbeitnehmer, Arbeitgeber, Ärzten, Behörden, Reha-Trägern und Krankenkassen. Mit psychologischem Einfühlungsvermögen ist er zentraler Ansprechpartner für alle Fragestellungen im Zusammenhang mit dem Thema Gesundheit und Arbeitsplatzsicherung und entlastet so den Mitarbeiter, den Arbeitgeber, die Personalabteilung und alle Fuehrungskräfte.

Gesundheit und Zufriedenheit der Mitarbeiter sowie der richtige Arbeitsplatz sind die Basis für die Leistungserbringung und damit für den Erfolg des Unternehmens. Mit der Einführung eines Disability Managements übererfüllt Computacenter die gesetzlich geforderte Personalfürsorge und zeigt, wie wichtig die Mitarbeiter für das Unternehmen sind. Ein dediziertes Disability Management, wie es Computacenter jetzt einführt, ist in Deutschland erst in etwa 400 Unternehmen realisiert. Disability Management kommt ursprünglich aus den USA und Kanada.

"Die Arbeitskraft zu erhalten, ist das Ziel der internen Dienstleistung Disability Management: Wertvolles Wissen bleibt im Unternehmen, Menschen erhalten ihren Lebensstandard und die Sozialsysteme werden entlastet. Disability Management stellt einen integrativen Ansatz von Praevention, Rehabilitation und Eingliederung im Sinne eines betrieblichen Gesundheitsmanagements dar", erläuterte Ian Bracey, Director Human Ressources bei Computacenter.

Fundierte interdisziplinäre Kenntnisse

Michael Lehmann ist für seine neue Aufgabe gut vorbereitet: Er hat sich beim Landschaftsverband Rheinland (LVR) schon in seiner langjährigen Zeit als Gesamtschwerbehindertenvertreter in den Bereichen Recht, Medizin, Psychologie, Pädagogik, Kommunikation und Sozialwissenschaft fortbilden lassen und wird das auch in Zukunft fortführen. Disability Manager sind Generalisten und haben in ihrer Vertrauensstellung eine hohe ethische Verantwortung gegenüber den Mitarbeitern. Soziale Kompetenz und Kommunikationsfähigkeit helfen bei der Entschärfung von Konfliktsituationen und der Vernetzung inner- und außerbetrieblicher Zielgruppen. Ferner gilt es die Profile von Menschen mit und ohne Behinderungen mit den unternehmerischen Anforderungen in Einklang zu bringen. Krankheiten müssen richtig eingeordnet und darauf abgestimmte Maßnahmen eingeleitet werden. Gute Kenntnisse der Rechtsordnung und Sozialleistungen sind hierfür unerlässlich. (Computacenter: ra)


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Meldungen: Personen

  • Themen Risikomanagement und Rating

    Die RMA Risk Management & Rating Association e.V., die unabhängige Interessenvertretung für die Themen Risikomanagement und Rating im deutschsprachigen Raum, hat Anne Nickert zum 1. Juni 2021 zur neuen Geschäftsführerin bestellt. Nickert setzt auf neue Impulse in den Bereichen Marketing und Vertrieb im Rahmen der RMA-Verbandsarbeit. Der Fokus ihrer Geschäftsführertätigkeit liegt in den Bereichen Marketing und Vertrieb: Hierzu zählt das Gewinnen neuer und das Betreuen bestehender Firmenmitglieder und Sponsoren. Weitere Aufgabenschwerpunkte liegen in der Pflege und Vermarktung des RMA-Internetauftritts sowie des Marketplace - dem unabhängigen Marktplatz für Beratungs- und Softwarelösungen der RMA. Die Unterstützung bei der Vorbereitung, Planung und Durchführung von Konferenzen und Veranstaltungen sowie beim Aufbau und der Pflege der RMA-Kooperationen runden die Tätigkeiten der neuen Geschäftsführerin ab.

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    Die Financial Experts Association e.V. (FEA) hat mit Daniela Mattheus eine neue Präsidentin. Die 47-jährige Rechtsanwältin, Corporate-Governance-Expertin und Aufsichtsrätin folgt auf Prof. Dr. Thorsten Grenz, der wie geplant gemeinsam mit Prof. Dr. Peter Ruhwedel und Tobias M. Weitzel aus dem Vorstand ausscheidet. Neue stellvertretende Präsidentin ist die unabhängige Unternehmensberaterin und Multiaufsichtsrätin Doreen Nowotne. Neu in den FEA-Vorstand berufen wurde außerdem Magnus Höfer, unter anderem stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats bei der Experience One AG. Dem FEA-Vorstand gehören außerdem unverändert Prof. Dr. Simone Zeuchner, Dr. Frank Hülsberg und Herr Egbert Vissing als Schatzmeister an. Der Berufsverband FEA ist die erste bundesweit organisierte Interessenvertretung für unabhängige Finanzexperten in Aufsichtsgremien und als einer der führenden Aufsichtsratsverbände etabliert.

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    Die dhpg, ein mittelständisches Prüfungs- und Beratungsunternehmen in Deutschland, gewinnt mit dem Steuerberater Rafael Herburg einen weiteren kompetenten Ansprechpartner für den Bereich Tax Compliance dazu. "Sich stetig ändernde Gesetze erschweren Unternehmen den richtigen Umgang mit steuerlichen Pflichten. Die dhpg stellt mit ihren Experten einen für Unternehmen transparenten und maßgeschneiderten Prozess sicher. Wir freuen uns, mit Rafael Herburg einen zusätzlichen Fachmann dazu gewonnen zu haben, der viel Erfahrung in der Implementierung und Prüfung von internen Kontrollsystemen mitbringt", erklärt Benno Lange, Wirtschaftsprüfer und Steuerberater bei der dhpg und dort für den Fachbereich Tax Compliance verantwortlich.

  • Fortschrittliche risikoanalytische Methoden

    Willis Towers Watson, Unternehmen in den Bereichen Advisory, Broking und Solutions, ernennt Frank Forster mit sofortiger Wirkung zum Leiter des Geschäftsfeldes "Risk & Analytics und Strategic Risk Consulting" für Deutschland, Österreich und die Schweiz. Dieser Bereich gehört zur Sparte "Corporate Risk & Broking" des weltweit tätigen Beratungsunternehmens, welche Unternehmen zu Erfassung, Management und Transfer von Risiken berät. Forster kommt von der Siemens Financial Services GmbH, wo er die Leitung des Geschäftsfeldes Kunden-, Netzwerk- und Qualitätsmanagement innehatte.

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