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03.11.15 - Compliance- & Governance-Newsletter


Bis sich die EU und die USA auf eine neue Datenschutz-Regelung geeinigt haben, müssen sich Unternehmen selbst um einen ausreichenden Datenschutz kümmern
Der Wirtschaftsrat der CDU e.V. fordert, die Rechtsunsicherheit, die nach dem Safe Habor-Urteil des Europäischen Gerichtshofes entstanden ist, schnellstmöglich zu beseitigen



03.11.15 - Facebook-Urteil: Piraten fordern Stopp des geplanten Datenübereinkommens mit den USA
Der Bundesvorsitzende der Piratenpartei Stefan Körner begrüßt das Urteil des Europäischen Gerichtshofs im Fall Facebook als "großen Schritt für die Freiheit und den Schutz der Privatsphäre". Nun nehmen die Piraten staatliche Datenübermittlungen in die USA ins Visier. Der Themenbeauftragte für Datenschutz der Piratenpartei Patrick Breyer fordert das geplante EU-US-Datenabkommen zu stoppen:

03.11.15 - Wirtschaftsrat der CDU: Erneuerung des Safe Harbor-Abkommens ist Aufgabe der Politik, nicht der Gerichte
Der Wirtschaftsrat der CDU e.V. fordert die Bundesregierung auf, die Rechtsunsicherheit, die nach dem Safe Habor-Urteil des Europäischen Gerichtshofes entstanden ist, schnellstmöglich zu beseitigen. "Das Urteil ist ein starkes Signal für den Wirtschaftsstandort Europa. Mit seinen über 500 Millionen Bürgern macht Europa zu Recht auf seine Marktmacht aufmerksam. Die durch das Urteil entstandene Rechtsunsicherheit bei Bürgern und Unternehmen auf beiden Seiten des Atlantiks muss jetzt dringend beseitigt werden. Dies ist Aufgabe der Regierungen und Parlamente, nicht der Gerichte", fordert Wolfgang Steiger, Generalsekretär des Wirtschaftsrates.

03.11.15 - Wer sicher verschlüsselt, braucht kein Safe Harbor
Thema Safe Harbor: Für Daniel Wolf, Regional Director DACH von Skyhigh Networks, müssen Unternehmen selbst aktiv werden und für ausreichend Datenschutz sorgen - durch eine bessere Kontrolle von Schatten-IT und sichere Datenverschlüsselung.
Es hat sich angedeutet. Die jetzige Regelung für Safe Harbor ist ab sofort ungültig. Bis sich die EU und die USA auf eine neue Datenschutz-Regelung geeinigt haben, wird einige Zeit vergehen. Das Business geht aber währenddessen weiter – trotz der jetzt herrschenden Rechtsunsicherheit. In dieser Situation müssen sich Unternehmen selbst um einen ausreichenden Datenschutz kümmern. Ansonsten laufen sie Gefahr, von Datenschützern, Kunden oder Mitarbeitern verklagt zu werden.

03.11.15 - Sturm im sicheren Hafen: Welche Folgen hat das EuGH-Urteil für Internet-Nutzer?
Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat das 15-jährige Abkommen "Safe Harbor" für ungültig erklärt. Für die digitale Welt beginnt ab sofort eine neue Ära im Kampf um härtere Datenschutzgesetze. Unternehmen in der EU, egal ob groß oder klein, werden sich in Zukunft neuen Richtlinien unterwerfen müssen. tresorit bringt ans Licht, was genau das für Internet-Nutzer bedeutet.

03.11.15 - Wie sich Unternehmen mit flexiblen SLAs gegen Überraschungen wie Safe Harbor absichern
Cloud-Anbieter wie auch Anwender wurden vom EuGH-Urteil zum Safe Harbor-Abkommen kalt erwischt. Wie sich Unternehmen mit flexiblen SLAs gegen derlei Überraschung absichern, erklärt Holger Müller, Business Unit Manager IT Management & Betrieb bei Fritz & Macziol in einem aktuellen Cloud-SLA-Ratgeber "Umsichtige Servicelevels für den sicheren Datenhafen vereinbaren". Die Datenverarbeitung nach hiesigen Datenschutz-Richtlinien ist - zwar mit Vorwarnung, aber doch von einem Tag auf den anderen – von der Kür zur Pflicht geworden. Durch die Aufhebung des Safe Harbor-Abkommens bekommen Marketing-Begriff wie "Cloud made in Germany" jetzt einen Ritterschlag. Die Entscheidung des Europäischen Gerichtshofes stellt Cloud-Anbieter und Anwender jetzt vor eine Mammut-Aufgabe.


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